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KI & Compliance

Warum ChatGPT Seite 14 der Normalie 103 nicht belegen kann

Ein allgemeiner Chat schreibt Sätze. Eine Offerte braucht Dokument, Ausgabe und Seite. Das ist ein anderer Job.

Terence La
Terence LaVerifiziert
Head of AI @ Flughafen Zürich · Gründer Leistera
2026-08-16·100% nDSG
KERN-ERKENNTNIS AUF EINEN BLICK

Standard-Chatbots erfinden Quellen und kennen keine Schweizer Normenhierarchie. Ein Pflichtenheft verlangt belegte Fakten – Leistera liefert die exakte Fundstelle oder deklariert ehrlich «nicht gefunden».

Inhalt dieses Leitfadens:
  • §1Ohne Stelle keine Unterschrift
  • §2Der Chat bleibt nützlich

Büros nutzen ChatGPT, weil es schon da ist. Für einen Satz reicht das. Für eine Breite in der Vorstudie nicht. Die Angabe steht in einer städtischen Normalie, die auf eine Fachnorm verweist. Welche Ausgabe gilt, steht auf der Titelseite, nicht im Prompt.

Ohne Stelle keine Unterschrift

Eine plausible Zahl aus dem Gedächtnis des Modells sieht aus wie Facharbeit. Sie ist es nicht. Wer unterschreibt, muss die Stelle in Sekunden finden. Dokument, Ausgabe, Seite. Fehlt eines von dreien, kommt bei Leistera keine Antwort raus.

  • ChatGPT kennt Ihren Ordner nicht, es sei denn, Sie laden ihn jedes Mal hoch.
  • Es unterscheidet Entwurf, Dublette und abgelöste Fassung nicht als ersten Schritt.
  • Die Zahl in der Zeichnung findet eine Textsuche nicht. 8.00 m steht oft nur im Plan.

Der Chat bleibt nützlich

Einen Absatz glätten, eine Übersetzung prüfen, eine Mail kürzen: ja. Eine Offerte, die an eine Behörde geht: nein. Leistera ist der zweite Job. ChatGPT der erste.

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